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Betrug per Mail, SMS und Anruf erkennen: 6 Warnzeichen
Betrüger versuchen, dich per Mail, SMS oder Telefon zu täuschen, damit du Geld überweist, ein Passwort verrätst oder ihnen Zugriff auf deinen Computer gibst. Mit ein paar Warnzeichen erkennst du die meisten Versuche.
Die 6 Warnzeichen
- Druck und Eile. "Ihr Konto wird in 24 Stunden gesperrt", "Sofort handeln". Seriöse Firmen setzen dich nicht so unter Druck.
- Du sollst einen Link anklicken oder einen Anhang öffnen. Besonders bei unerwarteten Paket-, Bank- oder Steuermails.
- Der Absender wirkt falsch. Seltsame Adresse, fehlerhafte Sprache, falscher Name. Aber Vorsicht: Auch gute Fälschungen sehen echt aus.
- Nach Passwörtern, Codes oder Kartendaten wird gefragt. Banken, Post und Behörden fragen dich nie per Mail, SMS oder Telefon nach deinem Passwort oder deinem Code für Zahlungen.
- Ein Anruf angeblich vom "Support". Zum Beispiel von Microsoft, von der Bank oder von der Polizei. Du sollst ein Programm installieren oder jemanden auf deinen Computer lassen.
- Zu gut, um wahr zu sein. Ein Gewinn, den du nie gespielt hast, oder ein Angebot, das viel zu günstig ist.
Was du im Ernstfall tun kannst
- Nicht klicken, nichts öffnen. Lösche die Nachricht.
- Bei einem Anruf einfach auflegen. Das ist nicht unhöflich. Du musst keine Fragen beantworten.
- Selbst nachfragen: Ruf die Bank oder Firma unter der Nummer an, die du selbst kennst (zum Beispiel von der Karte oder vom Vertrag), nicht unter der Nummer aus der Nachricht.
- Niemandem Zugriff geben: Lass nie Fremde per Fernwartung auf deinen Computer, wenn du nicht selbst angerufen hast.
- Hast du etwas verraten oder angeklickt? Ändere sofort das betroffene Passwort und melde dich bei deiner Bank. Wenn Geld geflossen ist, informiere die Polizei.
Wo du Betrug melden kannst
Du kannst verdächtige Nachrichten beim Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) melden. Bei einem finanziellen Schaden wende dich an die Kantonspolizei.
Eine einfache Merkhilfe
Stopp. Nachdenken. Selbst nachfragen. Wenn du dir unsicher bist, frag lieber jemanden, bevor du etwas tust.